Hotel Mawimbi auf Holbox Island

20111005-015638.jpg

Ganz am Ende unserer Mexico-Reise wollten wir noch einige Tage richtig ausspannen. Ich hatte nur das erste Hotel aus Deutschland gebucht. Den Rest hatten wir im Land gefunden. So konnten wir ziemlich frei herumfahren, ohne zu festgelegt zu sein. Das letzte Hotel sollte allerdings in der Nähe des Flughafens in Cancun stehen. So fanden wir Holbox Island.

Holbox Island ist – wie der Name schon sagt – eine Insel. Nicht weit vom furchtbaren Touristenort Cancun entfernt, findet man hier ein richtiges Paradies. Eine Stunde Fahrt mit einem kleinen Linienboot weckt bereits die Vorfreude. Das Auto parkt man derweil auf dem Festland und hofft, dass es noch da ist wenn man zurückkommt.

20111005-020200.jpg

Das Hotel Mawimbi ist ebenfalls ein sehr kleines Hotel. Es hat nur 10 oder 12 Zimmer, die allerdings alle sehr liebevoll eingerichtet sind. Das Haus ist einfach und günstig, aber es besticht durch eine wirklich traumhafte Lage direkt am Strand. Touristen gibt es hier kaum, man kann es also tatsächlich als Geheimtipp bezeichnen.
Die Insel selbst ist wunderbar unaufgeregt. Das Hotel selbst hat kein Restaurant, so dass man sich Abends etwas suchen muss. Hier gibt es keine riesige, aber eine ausreichende Auswahl. Toller Blick aufs Meer ist garantiert, und der Fisch ist so frisch wie er schmeckt. Frühstück gibt es natürlich im Hotel, und Mittags kann man sich an der Bar eine frische Guacamole machen lassen. Beim faulenzen in der Hängematte verbraucht man auch nicht allzu viele Kalorien.

20111005-020621.jpg

Das Mawimbi ist wirklich uneingeschränkt zu empfehlen. Es ist genauso schön wie das Azulik, aber es kostet nur einen Bruchteil davon. Das gesparte Geld kann man in leckere Cocktails und frischen Fisch investieren. Die drei Tage waren eigentlich zu kurz – hier kann man sicher auch eine ganze Woche verbringen.

Mawimbi Homepage

Azulik in Tulum, Mexico

Wie organisiert man eigentlich eine Fernreise ohne Reisebüro? Man setzt sich viele Nächte vor den Rechner und recherchiert, was es so gibt. In unserem Fall stand nur das Ziel fest: Mexico. Genauer gesagt: Die Halbinsel Yucatan. Weil hier die Sonne scheint, der Strand toll ist und sich im Urwald viele, spannende Zeugnisse einer längst vergangenen Kultur verstecken. Und wenn man den Bauch lange genug in die Sonne gehalten hat, dann ist es doch eine nette Abwechslung, eine Expedition zu mystischen Maya-Pyramiden zu starten.

Die ersten drei Tage wollten wir nur eins: Uns entspannen. Und zwar nicht in einem der dort typischen Hotelbunker, sondern in einem kleinen, möglichst abgelegenen Häuschen. Ein guter Weg, solche Hotels zu finden, ist Tripadvisor. Nach einigem stöbern stieß ich auf das Azulik. Genau was ich gesucht hatte. 12 kleine, private Villen. Direkt am Strand, auf einer kleinen Klippe gelegen. Auf unserer Terrasse gab es sogar eine kleine, runde Badewanne aus kleinen, bunten Mosaiksteinchen. Ein Restaurant oder einen Speisesaal suchte man hier vergeblich. Wenn man Hunger hatte, dann steckte man eine kleine Fahne ans Geländer der Hütte um so den Zimmerservice herbeizulocken. Das klappte tatsächlich ganz wunderbar.

Die Hütten selber sind eine wunderbare Mischung aus Luxus und Enthaltsamkeit. Alles ist aus wunderschönem, edlen Holz gebaut. Ganz so, wie es die Einheimischen seit Jahrhunderten machen. Das Glas der Fenster ist eigentlich das einzige Detail, an dem man erkennt, dass die Hütte doch recht modern sein muss. Elektrischen Strom gibt es nämlich keinen. Das ist viel schöner, als es klingt. Man zündet eben Kerzen an, wenn es dunkel wird. Das hat seinen ganz eigenen Reiz. Alles in allem eine wirklich wunderschöne Erfahrung.

Eigentlich hat das Azulik nur zwei Nachteile. Der eine ist natürlich der Preis. Der Andere war damals sehr unerwartet: Der wunderschöne karibische Ozean vor dem Fenster ist
so laut, dass man kaum zum schlafen kommt.

http://www.azulik.com